Samstag, 5. Dezember 2009

Schlafloser Tannenwald

Ich bin seit 02.13h wach
und wälze mich rum.
Da ist mir das Gedicht in den Sinn gekommen,
dass Onkel Walter einfach so
auswendig wusste.

Es dunklet scho im Tannewald
von Rudolf Ziegler.

Es dunklet scho im Tannewald und schneielet ganz lisli.Was isch das für es Liechtli döt i säbem chline Hüsli?Do isch de Samichlaus dehei mit sine guete Sache! Er hät scho s Lämpli azündt und tuet grad Kafi mache.
Da pöpperlets am Lädeli,und s Glöggli ghört er lüte! Jetz weiss er scho, wer dusse isch und was das söll bedüte. S 'Christchindli chunt no z'obet spot,es wirt en welle stupfe,er mües de Sack bald füreneh und sini Finke lupfe!
S Christchindli seit: "Herr Samichlaus,e schöni Ornig händ er!De Christtag stoht ja vor der Tür -händ ihr dänn kein Kalender? S brucht Wiehnachtsbäum
i jedes Hus, für vili hundert Chinde. Ihr müends im Wald na haue hüt,
de Vollmond sell eu zünde!"
De Samichlaus stellt d Tasse ab: "Nu nid so gsprängt, Christchindli. Die Bäumli müend gwüss bsorget si, das hät no Ziit es Stündli. Ich möchti jetz no in Rueh min z'Obet fertig chäue. Und wenn es Tässli gfellig wär, so würds mi herzli freue!"
S Christchindli lächlet: "Nu so dänn,da bini nüd dergäge; e bitzli öppis Warms tuet guet uf mine wite Wäge! Me cha ja dänn no allerlei rede und usmache, was jedes Chind söll übercho vo dene schöne Sache."
Si sitzed gmüetli binenand im chline Stübli hine. De Vollmond zündt d Laternen a und lueget heimli ine; Er loset lang am Fänsterli und uf der Hustürschwelle. Wenn er nu besser schwätze chönnt, er müesst mers gwüss verzelle.
Um 06.10 h ist Eesammlung für die Fahrt zum
Christkindlmarkt in Augsburg.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Vielen Dank das du mich besucht hast. Herzlichst JU