Sonntag, 15. Dezember 2013

3. Advent

Ein paar Gedanken:

Im Tale sind die Blumen nun verblüht und auf den Bergen liegt der erste Schnee.
Des Sommers Licht und Wärme sind verglüht,
In Eis verwandelt ist der blaue See.
Wie würde mir mein Herz in Einsamkeit und in des Winters Kälte angstvoll gehen.
Könnt ich in aller tiefen Dunkelheit
Nicht doch ein Licht in diesen Tagen sehn.
Es leuchtet fern und sanft aus einem Land, das einst voll von solchen Lichtern war.
Da ging ich fröhlich an der Mutter Hand
Und trug in Zöpfen noch mein braunes Haar.
Verändert hat die Welt sich hundertmal in Auf und Ab - doch sieh, mein Lichtlein brennt!
Durch aller Jahre Mühen, Freud und Qual
Leuchtet es hell und schön:
Es ist Advent!
(Friedrich Wilhem Kritzinger)




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